EPOS - Das Bremer ePortfolio

EPOS - das Bremer ePortfolio-System auf der Basis des Europäischen Sprachenportfolios

Gemeinsam mit der Universität Bremen, dem Sprachenrat Bremen und auf Initiative des Landesinstituts für Schule (LIS) hat das Fremdsprachenzentrum (FZHB) ein europaweit beachtetes e-Portfolio entwickelt, das im Kern dem Europäischen Sprachenportfolio (ESP) des Europarats entspricht. Vom Europarat wurde das ESP zur pädagogischen Anwendung des Europäischen Referenzrahmens für Sprachen (GER) für das lebenslange Lernen erfunden. Wesentliche Ziele des ESP wie auch von EPOS sind die Förderung von Lernerautonomie, Handlungsorientierung, Reflexion und Kooperation.

EPOS ist eine Entwicklung auf der Basis des Open-Source-Portfolios MAHARA mit einer ONLINE-Verbindung zur Open-Source-Plattform MOODLE. Neben den Grundbestandteilen des ESP – Biographie, Dossier und Pass - hat es ein Lerntagebuch, ermöglicht Gruppen- und Feedbackfunktionen und die gemeinsame Herstellung von Postern, sog. Pages. Die Ergebnisse von Selbstevaluierung können für verschiedene Zeitpunkte verglichen und vergleichende Fremdevaluierung kann eingeholt werden.

Heute nutzen am FZHB mehr als 1000 Studierende EPOS regelmäßig zum Sprachenlernen, in Kursen, beim Tandemlernen und im Tutorenprogramm. Darüber hinaus haben sich Bildungseinrichtungen in Europa – darunter viele Universitäten – zu einem EPOS-Verbund zusammengeschlossen, die EPOS nutzen und weiterentwickeln. Koordination: Prof. Dr. Jürgen Friedrich und Dr. Bärbel Kühn.

EPOS ist die Basis des TuC-Angebots (Training and Consultancy) des Europäischen Sprachenzentrums des Europarats in Graz zum e-ESP:

Neu: Die Anwendung von EPOS für nicht-sprachliche Fächer sowie das Interesse an EPOS über Europa hinaus (Japan).


EPOS unterstützt v.a.

  • handlungsorientiertes Lernen allein oder in Gruppen und/oder mit Lehrpersonen und Tutor*innen
  • Selbsteinschätzung von Sprachen-, interkulturellen und Fachkompetenzen 
  • zielgerichtetes Arbeiten an individuellen Lernzielen
  • die Reflexion des Lernprozesses und der Lernbiographie
  • formatives und summatives Assessment (Selbst- und Fremdeinschätzung und Vergleich)
  • Kooperatives Arbeiten (schriftlich, mündlich, rezeptiv, produktiv) in Lernprojekten und die Reflexion von Prozess und Produkt(en)
  • die Entwicklung sprachlicher, fachsprachlicher, interkultureller, fachlicher Kompetenzen sowie von Lern- und Sprachlernstrategien
  • Entwicklung von Lernstrategien und -methoden
  • die Dokumentation individuell sowie kooperativ erworbender Lernergebnisse und Qualifikationen
  • europäische und internationale Mobilität (Sprachenpass)

HINWEIS: EPOS ist nicht selbsterklärend. TIPP: Lesen Sie auch die Informationen www.epos-portfolio.de/de und melden Sie sich zu einem Webinar an.

Verantwortlich für das e-Portfolio EPOS im FZHB und diese Seite: Dr. Bärbel Kühn.

Ansprechpartner*innen

Weitere Informationen erhalten Sie bei

Dr. Bärbel Kühn (Didaktik)

Prof. Dr. Jürgen Friedrich (Technik)

 

 

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