Arbeitsgruppe 6

Interaktion – Mögliche Szenarien für die Umsetzung im Unterricht und Assessment

In Zeiten sich wandelnder Kommunikationswege verändert sich die Interaktion als mündliche bzw. schriftliche Sprachhandlung, nicht zuletzt durch die sozialen Medien. Auch wenn Interaktion als selbstverständlicher Bestandteil des Fremdsprachenunterrichts zwischen Lehrenden und Lernenden und Lernenden untereinander konstant stattfindet, hält durch die Thematisierung der Bereiche Mediation und Interaktion im GER die „Gestaltung der Beziehung“ zwischen Gesprächspartnern, die „gemeinsame Herstellung von Sinn“ und das „kollaborative Erzeugen von Struktur und Bedeutung“ (vgl. Imo, Arbeitspapier Nr. 56, 11/2015) Einzug in Lern- und Prüfungsszenarien und beeinflusst den Blick auf Sprachformen und -strukturen. Inwieweit kann der Fokus auf Mediation und Interaktion durch Texte, Interaktionsmanagement und Gesprächsorganisation sowie Interaktion für besseres Verstehen im Fremdsprachenerwerb nutzbringend umgesetzt werden? Lernszenarien sind dafür ein Beispiel.

Aufbauend auf theoretischen Ansätzen zu Interaktion in der linguistischen Literatur und die Beschreibungen im GER werden in der AG Beispiele für Lernszenarien aus Präsenzunterricht und eLearning vorgestellt.
Das Ziel der AG ist, Aktivitäten, Konzepte und Strategien von Interaktion zu erörtern und gemeinsam mögliche Szenarien für Unterricht und Prüfen mit Bewertungskriterien zu erarbeiten.

Die AG wird sprach- und niveaustufenübergreifend angeboten. Alle Interessierten sind herzlich willkommen!

Der Referenztext 'Companion Volume' liegt derzeit nur in Englisch vor.  Kenntnisse der englischen Sprache und eine entsprechende Lesekompetenz der Teilnehmenden ist wünschenswert.

AG-Leitung

  • Dr. Marina Adams (Kassel)
  • Antonio Gallucci (Göttingen)
  • Judith Labs (Kassel)

Raum

SFG 1030