Arbeitsgruppe 8

-- Arbeitsgruppe entfällt --

 

Herkunftssprachen fördern mit UNIcert®-Ausbildungsprogrammen

Herkunftssprecher*innen (engl. heritage language speakers) spielen in der Sprachausbildung der deutschen Hochschulen eine zunehmende Rolle. Seit 2014 bietet das hochschulspezifische Ausbildungs- und Zertifizierungssystem UNIcert® die Möglichkeit, Angebote für Herkunftssprachen mit UNIcert® zertifizieren zu lassen. Viele Einrichtungen akkreditierten daher bereits Programme in Sprachen wie z.B. Arabisch, Russisch, Polnisch oder Türkisch, um Herkunftssprechern die Möglichkeit zu geben, ihre biographisch bedingten Kompetenzen so auszubauen, dass sie in akademischen und beruflichen Situationen bestehen können. An vielen Hochschulen werden Herkunftssprachen unter verschiedenen Namen, in unterschiedlichsten Formen und Modulen angeboten.
Das Ziel unseres Workshops ist ein einrichtungsspezifisches Ausbildungskonzept für den herkunftssprachlichen Unterricht (HSU) zu entwickeln. Zudem wird dargestellt, wie der HSU im UNIcert®-Rahmen verankert werden könnte. Anhand der Charakteristika eines/einer HSU Teilnehmers*in und seiner/ihrer Bedürfnisse wollen wir konkrete Themen für den Unterricht erarbeiten sowie Lernmethoden/Lernmaterialien vorstellen. Als eine sehr effektive und interessante Lernmethode bietet sich z.B. die Projektarbeit an. Nach der Präsentation von einigen erprobten Projektarbeiten, möchten wir in kleinen Gruppen (je nach Teilnehmer*innen sprachspezifisch oder auch sprachübergreifend) neue Ideen für den herkunftssprachlichen Projektunterricht konzipieren.

Der Referenztext 'Companion Volume' liegt derzeit nur in Englisch vor.  Kenntnisse der englischen Sprache und eine entsprechende Lesekompetenz der Teilnehmenden ist wünschenswert.

AG-Leitung

  • Violetta Kozik-Rafii (Bremen)
  • Katerina Ivanova (Bremen)
  • Dr. Tatjana Samostyan (Magdeburg)
  • Barbara Stolarczyk (Darmstadt)

Raum

wird noch bekanntgegeben