Recherche, Nutzung und Erstellung von Open Educational Materials

Sprache / Language: Deutsch / German

Referent*in: Franziska Richter (Zentrum für Multimedia in der Lehre, Universität Bremen)

Raum / Room: Selbstlernzentrum - GW2 A3070

Die Neureglungen zum Urheberrecht haben viele Lehrende verunsichert – was darf ich im Unterricht noch nutzen und in welchem Umfang? Wo finde ich z.B. im Internet Materialien, die ich guten Gewissens nehmen bzw. in meinen eigenen Materialien ggf. weiterverarbeiten darf? Eine Lösung: Open Educational Resources.

Der Workshop gibt einen allgemeinen Überblick über das Finden und Verwenden von offenen Bildungsmaterialien (OER). Neben der Recherche von OER in geeigneten Suchmaschinen und Portalen vertiefen die Teilnehmenden ihr Wissen über Creative Commons Lizenzen, lernen Anwendungsbeispiele kennen und tauschen sich über die Nutzungsmöglichkeiten und konkreten Herausforderungen von OER für den Fremdsprachenunterricht aus. 
Da wir online recherchieren wollen, wäre es gut Tablet, Laptop etc. dabei zu haben. Im Workshopraum stehen jedoch auch in begrenztem Umfang Computer zur Verfügung.


 

 

COACHING-PARTIKEL IM FREMDSPRACHENUNTERRICHT – IMPULSE FÜR DIE PRAXIS

Sprache / Language: Deutsch / German

Referent*in: Enke Spänkuch (Bochum), Tim Dittmann (Braunschweig)

Raum: wird noch bekannt gegeben 

Dass Lehrkräfte sich stärker als Beratende und Begleitende, denn als Lehrende im traditionellen Sinne verstehen und verhalten, wird seit Jahrzehnten im Zusammenhang mit der Diskussion um Förderung von Lernerautonomie im Unterricht postuliert. In diesem Verständnis wird der Lehrperson die Rolle desjenigen zugesprochen, der die Reflexionen über den Lernprozess anregen soll, um Lernende zu befähigen, eigene Entscheidungen in Bezug auf das Lernen zu treffen – ein Ziel, das insbesondere im Handlungsfeld des Sprachlern-Coachings (SLC) aktiv verfolgt und produktiv umgesetzt wird. 
Es scheint für Lehrende also förderlich, einen Blick auf das methodische Vorgehen im Coaching zu werfen, Schnittmengen von SLC und Fremdsprachenunterricht herauszuarbeiten und einen tragfähigen Ansatz zur Integration von „Partikeln“ aus der Beratung/des Coachings in das unterrichtliche Geschehen zu entwickeln. Die Arbeit im Workshop konzentriert sich dabei auf den Bereich der Gesprächstechniken und geht u.a. folgenden Fragen nach: 
Welches sind die zentralen kommunikativen Handlungen im Unterricht (z.B. fragen, erklären, auffordern, bewerten)? Welche systemischen und/oder kommunikativen Gesprächstechniken scheinen Potential für den Einsatz im Unterricht zu haben (z.B. zirkuläre und skalierende Fragen, Techniken des aktiven Zuhörens, lösungs- und ressourcenorientiertes Fragen)? Wie können Lehrende mit nur wenig Aufwand „Coaching-Partikel“ in den Unterricht einbinden?


 

 

INTERAKTIVE SPRECHAUFGABEN BEWERTEN – SPRACHÜBERGREIFENDE TESTSPEZIFIKATIONEN UND BEWERTUNGSCHECKLISTEN IN DER PRAXIS

Sprache / Language: Deutsch / German

Referent*innen: Christine Ringwald (FB 10, Universität Bremen), Lehrende des Fremdsprachenzentrums Bremen

Raum: wird noch bekanntgegeben

Derzeit entwickelt eine Arbeitsgruppe des Fremdsprachenzentrums der Hochschulen im Land Bremen (FZHB) auf Grundlage des Gemeinsamen europäischen Referenzrahmens für Sprachen (GER) sprachübergreifende Testspezifikationen und Bewertungschecklisten für die Abschlussprüfungen der Sprachkurse. Diese Instrumente dienen den Lehrenden künftig als Hilfsmittel bei der Entwicklung von Aufgaben sowie bei der Bewertung von Prüfungen. Das Projekt verfolgt dabei zwei Ziele: (1) Das Herstellen von Vergleichbarkeiten der Abschlussprüfungen über Kurse und Sprachen hinweg und (2) die Ausrichtung der Prüfungen an den Kompetenzbeschreibungen des GER.

Der Workshop greift erste Ergebnisse der Arbeitsgruppe auf und rückt dabei die Kompetenz Sprechen – genauer das interaktive Sprechen – in den Mittelpunkt der Betrachtung. Im Verlauf werden zunächst beispielhaft die entwickelten Testspezifikationen und Bewertungschecklisten für die Kompetenz Sprechen vorgestellt, um diese anschließend in Kleingruppen auf Beispielprüfungsaufgaben (Niveaus A2 – C1) aus verschiedenen Sprachen (romanisch, slawisch, Deutsch, Englisch) anzuwenden. Ziel des Workshops ist somit, die Einsetzbarkeit der entwickelten Instrumente sowie die Eignung der Checklisten für die Bewertung interaktiver Sprechaufgaben zu überprüfen. Zudem sollen sich die Teilnehmenden unter Berücksichtigung der Testspezifikationen kritisch mit der Qualität von Testaufgaben auseinandersetzen.


 

 

AUSSPRACHETRAINING IM FREMDSPRACHENUNTERRICHT: BEISPIEL PORTUGIESISCH

Sprache / Language: Deutsch / German

Referent*innen: Fábio Nogueira (Bremen)

Raum: wird noch bekanntgegeben

Es wird häufig behauptet, es gibt keine Zeit für Ausspracheübungen im Unterricht. „Fluency“ und „Accuracy“  werden vorgezogen, da man „den fremden Akzent sowieso nie verliert“. Für das Erlernen des Portugiesischen - wie bestimmt auch für viele andere Sprachen -  ist jedoch ein gezieltes Aussprache-Training unbedingt erforderlich, da die portugiesische Aussprache besondere Merkmale aufweist (z.B. Nasalvokale, Nasaldiphthonge, Vokalreduzierung usw.).

In diesem Workshop werden konkrete Ideen präsentiert, wie man am Beispiel des Portugiesischen Ausspracheübungen im Unterricht integrieren kann.  Diese Übungen und Ideen sind natürlich auch auf andere Sprachen übertragbar und richten sich in erster Linie an Lehrende in Kursen auf A-Niveau. Doch auch Lehrkräfte in Kursen für höhere Niveaus können gewiss einige Impulse für ihren Unterricht mitnehmen.

Anschließend werden die neuen Aussprache-Deskriptoren des GeR präsentiert und wir können zusammen diskutieren, welchen Einfluss sie auf das Aussprachetraining im Unterricht haben können.


 

 

QUALITÄTSSICHERUNG AM BEISPIEL UNICERT®

Sprache / Language: Deutsch / German

Referent*innen: Judith Labs (Kassel) / Grazia Caiati (Gießen)

Raum: wird noch bekanntgegeben

Der Workshop untersucht, wie arbeitsaufwendig und zeitintensiv es ist, die Qualität von Unterricht und Prüfungen unter Berücksichtigung der Voraussetzungen an den Einrichtungen und des UNIcert® - Konzepts in der Praxis zu managen und sichern.

Im Workshop wird gezeigt, dass das Unterrichten eines UNIcert®- Kurses keine Doppelung der Planung bedeutet. Gemeinsam herausgearbeitet werden soll, wie die Vorgaben der Einrichtung (SWS, Lehrbuch, Themen, Rahmenbedingungen für Prüfungen etc.) mit dem Konzept von UNIcert®(situative/handlungsorientierte Prüfungen, Hochschulspezifik, impliziertes bzw. integriertes Grammatiktesten etc). in Einklang gebracht werden können. Dazu werden Herangehensweisen und praktikable Prozesse zur Sicherung der Qualität bedarfsorientiert besprochen.

Mögliche Fragen zur Diskussion sind:

- Welche Vorgaben für Unterrichtsplanung und Prüfungserstellung gibt es an Ihrer Einrichtung?

- Was ist bei der Unterrichtsplanung von UNIcert®- Sprachkursen und der Prüfungserstellung essentiell?-

- Worin bestehen Überschneidungen und Differenzen bei Unterrichtsplanung und –durchführung in UNIcert®- Sprachkursen und der Prüfungserstellung?

- Welche Probleme und Hindernisse treten bei der Planung eines UNIcert®- Sprachkurses auf?

- Welche Methoden und Prozesse der Qualitätssicherung unterstützen die Lehrenden?

 Ziel des Workshops ist es, allen Teilnehmenden gemeinsam erarbeitete Werkzeuge, Methoden bzw. Prozesse zur Qualitätssicherung mitzugeben, die den Sprachlehralltag im Sinne der Einrichtung und des UNIcert®- Systems zukünftig erleichtern.

 

Interessierte und Lehrende aller Sprachen und Sprachstufen sind herzlich willkommen!


 

 

FILM AND VIDEO IN LANGUAGE LEARNING

Sprache / Language: Englisch / English

Referent*innen: Frank McGirr (Volkshochschule Bremen)

Raum: Wird noch bekanntgegeben

The Internet permeates every facet of our lives. Never before, in the history of humankind, has so much information been so readily and instantaneously available. And not just text. According to Cisco Systems, 82% of all IP traffic will be video by by 2021. The shift to video consumption is reflected in the decline in textbook sales. 

How should language centres respond to this paradigm shift in learning? 

Frank Mc Girr, an English teacher at the VHS in Bremen, believes teachers should harness the vast resources of the web and create meaningful content, based around film and video, that engages learners on an emotional level.

At Frank’s workshop participants will

- complete a flipped learning lesson

- look at how to incorporate feature length films in language learning

- discuss how to create video rich lesson

- understand the changed classroom dynamic

- consider the role of teacher and student in the Internet age

A component part of the workshop involves delegates completing a flipped learning exercise BEFORE attending the conference. Participants will receive a typical flipped learning lesson (via email) which must completed and taken to the symposium. We will discuss aspects of the lesson- including your experience of completing it - during the workshop

Interested in participating? Send an email to the organisation team to request the lesson to complete before the workshop


 

 

LIFE WRITING - WRITING LIFE

Sprache / Language: Englisch / English

Referent*innen: Sabrina Völz (Lüneburg)

Raum: wird noch bekanntgegeben

Storytelling is as old as human civilization itself and fulfills a basic human need. Until recently, memoir was largely absent from the language classroom and often seen as the step-child of literary studies. As a result of the internet, blogging, and the growing interest in the daily lives of people in general, narratives in the form of non-fiction writing are booming. Language classrooms (B1 and higher) should reflect this development and can add a creative spice of life to the routine of school and university life. 

In this workshop, I will briefly describe course goals and my ten-step student-centered approach to life writing, which includes workshopping (a chance for students to read their non-fictional narratives aloud to their peers and receive constructive feedback) and producing a class audiobook with the opensource audio software Audacity. Since students create their own meaningful non-fictional stories, they are intrinsically motivated to do their best work. 

Workshop participants will be introduced to some useful teaching materials in English as well as take part in activities dealing with close reading, topic selection, ethics, and constructive feedback.


 

 

Language teaching for the 21st Century workplace: How to give learners the skills that pay the bills

Sprache / Language: Englisch / English

Referent*innen: Lewis Lansford

Raum: wird noch bekanntgegeben

According to a recent Deutsche Welle headline, German students are poorly prepared for the job market – and it is not just a problem in Germany. A selection of global headlines tells a similar story: Employers prefer ‘soft’ skills in graduates, study says (BBC), Employers must invest in skills development (European Commission report of transferability of skills), and so on. As business English teachers and materials developers, we have to ask: what does this mean for our work? This session will aim to answer that big question by addressing these more specific questions:

•   What exactly are soft skills, and why are they important?

•   At what level should we begin teaching them?

•   How can we teach them?

•   Where do they fit into the language teaching curriculum?

When we discuss these questions, we’ll look at practical answers for the language classroom – for teachers of all languages, not just English.