Come se dice in Italiano? Wie Sprachmittlung in mehrsprachigen (akademischen) Kontexten funktioniert

Sprachmittlung gewinnt durch die internationale Mobilität an Bedeutung, sei es in der Alltagskommunikation, im beruflichen Kontext oder in akademischen Zusammenhängen. Um Lernende auf die Anforderungen in mehrsprachigen Kommunikationssituationen vorzubereiten, bedarf es einer eingehenden Erforschung von Sprachmittlungsstrategien und der Modellierung von Sprachmittlungskompetenzen. Mit dem Companion Volume zum GeR von 2017 liegt uns nunmehr auch ein wichtiges Orientierungsinstrument hierfür vor. 

Der Beitrag skizziert auf der Basis einer empirischen Studie, welche Rolle Sprachmittlung in mehrsprachigen Situationen im akademischen Kontext einnimmt. Die Untersuchung ist explorativ angelegt, umfasst sowohl Daten aus leitfadenorientierten Interviews mit Hochschulangehörigen als auch Verbaldaten aus konkreten mehrsprachigen Kommunikationssituationen an der Freien Universität Bozen in Südtirol (Italien) mit ihrem dreisprachigen Sprachenprofil Deutsch, Italienisch, Englisch. 

Die Daten zeigen, wie Sprachmittlung zum Bindeglied zwischen Wissensvermittlung und Mehrsprachigkeit wird – ein gerade im Hochschulkontext wichtiger Befund. Darauf aufbauend gilt es, curriculare Empfehlungen sowie Lehr- und Testmaterial zu entwickeln, um die zukünftige Academia mit Mehrsprachigkeitskompetenzen für die von Globalisierung geprägte Arbeitswelt und den internationalen (akademischen) Austausch auszustatten.

Referent/in - Presenter/s

  • Ulrike Arras (TestDaF-Institut Bochum / Freie Universität Bozen, Italien)

Zeit / Time

  • Samstag / Saturday, 2.3.2019
  • 11:30 - 12:05 Uhr

Raum / Room

GW2 B2.860

Sprache / Language

Deutsch / German