Elektronisches Sprachenportfolio und Open Badges – neue Herausforderungen, neue Antworten

Das Europäische Sprachenportfolio (ESP) wurde vor etwa 20 Jahren im Zusammenhang mit dem Europäischen Referenzrahmen (GER) entwickelt, beide im Auftrag des Europarates. Aus diesem Grund hat es sowohl pädagogische wie politische Ziele, v.a. Lernerautonomie, Mehrsprachigkeit und Interkulturalität. Seitdem wurden europaweit viele Versionen von Sprachenportfolios entwickelt, eins davon, das elektronische Portfolio der Sprachen EPOS, im Land Bremen, für den Schul- und den Hochschulbereich im Land Bremen. Insgesamt gilt, dass der Erfolg des ESP trotz seiner europaweiten Verbreitung weit hinter dem des GER zurückgeblieben ist.

Doch der Erfolg des ESP ist längst nicht befriedigend; das gilt auch für das ePortfolio. Unser Beitrag empfiehlt daher eine Weiterentwicklung. Sie hat zwei Aspekte: (1 )Die Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit auf der technischen Basis OneNote (Office 365), (2) Die Erhöhung der Lernermotivation durch den Einbezug von (digitalen) Open Badges.

Grundsätzlich bieten Open Badges (Kompetenzabzeichen) die Möglichkeit, das Erlangen von Teilkompetenzen digital sichtbar zu machen und aufzuwerten. Für elektronische Sprachenportfolios erwächst daraus die Möglichkeit, autonomes Lernen pädagogisch aufzuwerten, indem Teilschritte der Kompetenzentwicklung in den Bereichen Selbstevaluierung, Planung, Prozessbegleitung und –reflexion mit Open Badges markiert und belohnt werden.

Referent/in - Presenter/s

  • Maria Luisa Perez Cavana (Open University, Großbritannien)
  • Bärbel Kühn (TU Darmstadt)

Zeit / Time

  • Donnerstag / Thursday, 28.2.2019
  • 16:00 - 16:35 Uhr

Raum / Room

GW2 B2.900

Sprache / Language

Deutsch / German