Das Förderprogramm "Integration durch Qualifizierung (IQ)" wird durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Sozialfonds gefördert.

Berufsbezogene Deutschförderung für Lehrkräfte aus aller Welt

Selbst für ausländische Fachkräfte mit Deutschkenntnissen auf C2-Niveau ist der Einstieg in den Berufsalltag mit großen Schwierigkeiten und Erlebnissen des „Nicht-Genügens“ verbunden. Die zuständige Bildungsbehörde hat daraus die Konsequenz gezogen, dass nicht „mehr“ Deutschförderung, sondern eine andere Form der Deutschförderung notwendig ist.

Hier setzt das Projekt des IQ Netzwerkes Bremen mit der berufsbezogenen Deutschförderung in Verbindung mit der Reflexion des eigenen Berufes im interkulturellen Kontext an. Ziel des Projektes ist es, die ausländischen Lehrkräfte in ihren berufsbezogenen kommunikativen Kompetenzen gezielt zu stärken. Daneben sollen sie neben dem sprachlichen und fachlichen Lernen auf die berufs- und länderspezifischen Besonderheiten im Schuldienst vorbereitet werden. Beides zusammen schafft die Vorsussetzung für eine gelungene Aufnahme ihrer Lehrtätigkeit.

Umgesetzt wird das Konzept in Kooperation mit dem Bildungsressort, dem Wissenschaftsressort, der Universität Bremen, dem Landesinstitut für Schule und der IQ-Koordination. Es steht zudem im engen Austausch mit dem IQ Teilprojekt des Paritätischen Bildungswerks Bremen "Deutsch für Lehrkräfte aus aller Welt".

Tutorium durch Lehramtsstudierende (DaZ, DaF / Deutsch) in zwei Modulen:

1.) interkulturelle und fachsprachliche Begleitung (während Vorbereitung auf C1-Prüfung)
2.) Lernbegleitung / Reflexion des eigenen Fachs im interkulturellen Kontext (parallel zur Ausgleichsmaßnahme an der Universität)

Förderung und Kooperation

Das Projekt "Fachsprachliches Tutorium und Sprachcoaching für Lehrkräfte aus aller Welt" ist Teil des Förderprogramms "Integration durch Qualifizierung (IQ)". Das Förderprogramm "Integration durch Qualifizierung" zielt auf die nachhaltige Verbesserung der Arbeitsmarktintegratin von Erwachsenen mit Migrationshintergrund ab. Das Projekt wird aus Mitteln des Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) und des Europäischen Sozialfonds  (ESF) gefördert. Partner*innen in der Umsetzng sind das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und die Bundesagentur für Arbeit (BA).

 

 

In Kooperation mit:

weitere Infos und Kontakt

Fremdsprachenzentrum der Hochschulen im Lande Bremen / Universität Bremen

Christine Rodewald, M.A.
E-Mail: rodewald@uni-bremen.de
Telefon: 0421/ 218-61965

Dr. Buschmann-Göbels, Astrid
E-Mail: bugoe@uni-bremen.de
Telefon: 0421/218-61961