Dr. Hans-Joachim Althaus (TestDaF-Institut / g.a.s.t., Deutschland)

Deutsch plus plus. Sprachenkompetenzen in der inter- und transnationalen Bildung

Immer mehr ausländische Studierende kommen nach Deutschland. Mehr und mehr kommt das Studium aber auch zu Studierenden in deren Heimatländer.
Transnationale Bildung (TNB) ist zu einem gängigen Begriff für den Export von Studieninhalten, Studiengängen und ganzen Hochschulen geworden. Türkisch-Deutsche Universität, German-Jordanian University, Chinesisch-Deutsche Hochschule, German University in Cairo sind die bekanntesten Namen dieser Entwicklung.
All diesen Projekten gemeinsam ist die Schwierigkeit, sprachliche Kompetenzen in erforderlichem Umfang und in ausreichender Tiefe zu vermitteln. Mit Deutsch alleine ist es längst nicht mehr getan, mit Englisch auch nicht. Deutsch, Englisch, Erst- und Regionalsprachen, dazu Varianten aus Wissenschafts-, Alltags-, Fach- und Berufssprache – alles zusammen ergibt einen schwierigen Mix, der von Lernenden und Lehrenden bewältigt, vom Hochschulmanagement konzeptuell berücksichtigt und von der Bildungspolitik vorausschauend erkannt werden muss.
Wie lassen sich die Prozesse des Sprach(en)lernens und -lehrens organisatorisch und inhaltlich steuern? Welche Kompetenzen werden in welcher Sprache benötigt? Was müssen Lehrkräfte können? Was muss von Sprachenzentren im In- und Ausland geleistet werden, um TNB-Projekte erfolgreich zu machen? - Der Vortrag versucht erste Antworten.

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