Rebecca Walter (University Pompeu Fabra Barcelona, Spanien)

Der Integrierende Mehrsprachigkeitsansatz (IMA): Ein didaktisches Modell zur Unterst. und Entw. der plurilingualen Kompetenz beim Fremdsprachenlernen

Der Gemeinsame Europäische Referenzrahmen (GER) sieht u. a. vor, dass der Zweit- bzw. Fremdsprachenunterricht unter Berücksichtigung und Unterstützung der plurilingualen Kompetenz basieren sollte. Nach der GERs Auffassung einer solchen Kompetenz reicht es nicht aus ein oder zwei (oder mehr) Sprachen voneinander getrennt zu beherrschen; sondern es wird vielmehr die Absicht verfolgt, dass der Sprecher auf sein gesamtes Sprachrepertoire flexibel zurückgreift, um effektiv mit einem konkreten Gesprächspartner in verschiedenen Situationen und in den verschiedenen Sprachen, über die er verfügt, zu kommunizieren. Diese Ansichtsweise hat Auswirkungen auf das ganze Sprachenlehr und –lernsystem. Und obwohl es bis jetzt dazu eine Reihe von unterschiedlichen Untersuchungen gibt
(Hufeisen, 2004; Oomen-Welke, 2011), existiert dennoch ein Mangel an konkreten und evaluierten didaktischen Modellen zur Förderung der Mehrsprachigkeitskompetenz.

Dies hat dazu geführt, dass eine Gruppe von Forschern der Universität Pompeu Fabra ein Forschungsprojekt (unter der Leitung von Prof. Dr. Olga Esteve) gestartet hat, das sich zum Ziel gesetzt hat, ein solch pädagogisches Modell zu konzipieren, durchzuführen und zu evaluieren. Das Modell bezieht drei Bereiche ein: Unterricht in der L1/ Muttersprachenunterricht, Fremdsprachen- oder Zweitsprachenunterricht, Sachfachunterricht in einer Fremdsprache.
In diesem Beitrag möchte ich das pädagogische Modell IMA (integrierender Mehrsprachigkeitsansatz) präsentieren sowie die ersten vorläufigen Ergebnisse.

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