AG 4 Individuelle Lernziele und Lernerfolge

Programm

Individuelle Lernziele und Lernerfolge

(z.B. Selblernbedürfnisse und Selbstlernmotivationen, Auswirkungen auf Lernprozesse und Lernerfolge, Konsequenzen für Lern- und Lehrplanung)
Leitung: Prof. Dr. Dagmar Abendroth-Timmer (Uni Bremen), Dr. Johann Fischer (Sprachenzentrum Uni Würzburg)

Individual Learning Goals and Learning Successes

(E.g. Needs and motivation in self-directed learning, effects on learning processes, consequences for curriculum planning and individual learning plans)
Workshop Organizers: Prof. Dr. Dagmar Abendroth-Timmer (Uni Bremen), Dr. Johann Fischer (Sprachenzentrum Uni Würzburg)

Freitag 9. März 

15:00-15:25

Lars Schmelter (Pädagogische Hochschule Karlsruhe / University of Waterloo (CA))

Die kleine Freiheit – Expansives Fremdsprachenlernen. Theoretische und praktische Konsequenzen einer konzeptuellen Alternative

15:25-15:50

Antonella Lavagno (FZHB Universität Bremen)

Motivationsmanagement

15:50-16:15

Johann Fischer (Universität Würzburg)

Individualisierung des Spracherwerbs durch Fallstudienarbeit im Sprachunterricht

16:15-16:40

Irmgard Wanner (Universität Leipzig / King’s College London)

Lernerzentrierte LehrerInnenausbildung durch e-learning

16:40-17:05

Dr. Bettina Raaf (Fremd- und Fachsprachen Programm der Ludwig-Maximilians-Universität München)

Förderung der Eigenmotivation durch „Verbindliches Selbstlernen“

 

Samstag 10. März 

10:00-10:25

Alfonso Mejía (Universität Bielefeld)

Subjektive Konzeptionen zu Bedingungen und Konsequenzen von Lernerautonomie bei DaF-Lernenden eines lernerautonomiefördernden Lernprogramms

10:25-10:50

Olaf Lenders (HTWG Konstanz)

Lernerautonomie im Fachsprachenunterricht: Selbstgesteuerter Wortschatzerwerb mit elektronisch glossierten Lesetexten

10:50-11:15

Prof. Dr. Dieter Götz (Sprachenzentrum Universität Augsburg)

Chunk Learning

11:15-11:40

Magdalena Aleksandrzak Adam Mickiewicz University in Poznań (Poland))

Self-assessment of speaking skills at the advanced level – action research findings (qualitative analysis)

11:40-12:05

Prof. Dr. Tulin Polat (Universität Istanbul )

Zur Förderung der Lernerautonomie beim Tertiärsprachenlernen: Beispiel „Deutsch nach Englisch“

Lars Schmelter / Barabara Schmenk (Pädagogische Hochschule Karlsruhe / University of Waterloo (CA))

Die kleine Freiheit – Expansives Fremdsprachenlernen. Theoretische und praktische Konsequenzen einer konzeptuellen Alternative

Konzepte und Angebote ‚selbstgesteuerten’ Fremdsprachenlernens stellen zwar einerseits die Lernerorientierung und Individualisierung von Lehr-Lernangeboten in den Mittelpunkt, sie werden jedoch andererseits vornehmlich aus einer verdeckt evaluierenden und kontrollierenden Außenperspektive formuliert und theoretisch begründet. Diese Konzeptualisierung des ‚autonomen’ Fremdsprachenlernens birgt in sich die Gefahr, dass einigen Lehr-Lernangeboten per se die Qualität ‚autonom’ zugeschrieben wird, dass verdeckte Bewertungskriterien und Kontrollmechanismen undiskutiert, weil unerkannt bleiben und dass schließlich allein wirtschaftliche Kriterien die Gestaltung und Bewertung von ‚autonomen’ Lehr-Lernangeboten anleiten. Die ursprünglich vorhandenen Potenziale für die Erwachsenen-Bildung bleiben zugunsten der effizienten Aus-Bildung auf der Strecke.

In unserem Beitrag werden wir zunächst die hier angedeutete Problematik der etablierten Autonomiebegriffe im Bereich der Fremdsprachenforschung aufzeigen. Im Anschluss werden wir die durch die subjektwissenschaftliche Lerntheorie angebotenen theoretischen und praktischen Alternativen zur Diskussion stellen.

Antonella Lavagno (FZHB Universität Bremen)

Motivationsmanagement

Lernen ist ein aktiver Prozess. Erfolgserlebnisse erzielt derjenige, der sich herausfordert, eigenständig arbeitet, mit Verantwortung und Selbstvertrauen seinen Lernprozess steuert. Aber einen Unterricht nach den individuellen Bedürfnissen, Interessen und Zielen der Lernenden maßzuschneidern ist keine leichte Aufgabe, wenn man eine so heterogene Gruppe unterrichtet wie die Italienisch-Lernenden aller Fakultäten.

Ich möchte ein Netz von Aktivitäten vorstellen, das sowohl den Lehrenden in der konkreten Unterrichtssituation als auch den Lernenden in seiner Selbstmotivation berücksichtigt. Hier die wichtigsten Ansatzpunkte:

  • Strategien / Lerninhalte: Die Lernenden wählen ihre Schwerpunkte im Stoff und erproben verschiedene Lernstrategien.
  • Materialien und Medien: Sei es ein chat oder eine Audiokonferenz, ein Rollenspiel oder eine Power-Point-Präsentation, ein elektronisches Portfolio oder ein Software-Programm – alles ist geeignet, wenn es Neugier weckt, viele Sinne anspricht und die Lernerfolge bewusst macht.
  • Lernaktivitäten: entdeckendes, aufgaben- und projektorientiertes Lernen, eine Diskussion, in der gegenseitiges Helfen gefragt ist und an einer gemeinsamen Problemlösung gearbeitet wird, sowie abwechslungsreiche Lernformen sorgen für Spaß am Lernen und Durchhaltevermögen.
  • Lernumgebung: nicht nur der Lehrende als sprachliches Vorbild, auch ein Gesprächkreis, ein Tandem-Partner und am besten eine Exkursion nach Italien!

Johann Fischer (Universität Würzburg)

Individualisierung des Spracherwerbs durch Fallstudienarbeit im Sprachunterricht

Fallstudien, d.h. das Lösen eines konkreten Problems anhand vorliegender Materialien zum Problem, werden in verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen zunehmend als Studienmaterial eingesetzt, da dadurch die zu vermittelnden Inhalte anschaulich und praxisnah vermittelt werden können. Auch im Fremdsprachenunterricht erfreut sich dieser Ansatz zunehmender Beliebtheit, da Fallstudien als Unterrichtsmethode die Motivation der Studierenden fördern und zur Kompetenzverbesserung aller vier sprachlichen Fertigkeiten genutzt werden können.

Ein wesentlicher Vorteil der Fallstudienarbeit ist auch in der Individualisierung des Spracherwerbsprozesses zu sehen, wie allein folgende Beispiele zeigen:

  • Die Lernenden können inhaltlich ihr Vorwissen einbringen und ihre eigenen Schwerpunkte setzen.
  • Bei der Gruppenarbeit kann jeder Lernende innerhalb der Gruppe seine Kompetenzen – sei es sprachlich oder inhaltlich – einbringen und die Lücken der anderen Gruppenmitglieder füllen.
  • Je nach Sicherheitsbedürfnis kann jeder Lernende frei wählen, inwieweit er unbekannte Grammatikstrukturen und unbekannten Wortschatz nachschlägt und bearbeitet.
  • Des Weiteren kann jeder frei entscheiden, wie intensiv er bzw. sie die Lesetexte bearbeitet und analysiert bzw. im Internet nach weiteren Texten zum Thema sucht und diese bei der Fallstudienarbeit mit berücksichtigt.
  • Die Lernenden können hinsichtlich der vier Fertigkeiten ihre eigenen Schwerpunkte setzen: Wollen sie intensiver den schriftlichen Ausdruck üben, so werden sie z.B. bei der Erstellung eines Berichtes stärker einbringen; wollen sie ihre Kompetenzen im mündlichen Ausdruck verbessern, so werden sie den Schwerpunkt auf die Präsentation legen.
  • Auch kann jeder Lernende frei entscheiden, wie viel Zeit er / sie bei der Erstellung des zu erstellenden schriftlichen Produkts (z.B. Bericht) oder der Vorbereitung der mündlichen Präsentation aufwendet.

In diesem Beitrag werden nach einer kurzen Einführung in die Fallstudienarbeit im Fremdsprachenunterricht und in das EXPLICS-Projekt Aspekte der Individualisierung des Spracherwerbs bei der Fallstudienarbeit näher erläutert.

Irmgard Wanner (Universität Leipzig / King’s College London)

Lernerzentrierte LehrerInnenausbildung durch e-learning

Die Aus- und Weiterbildung von FremdsprachenlehrerInnen umfasst sowohl sprachübergreifende als auch sprachspezifische Aspekte. Am King’s College London wurden in einer Pilotstudie die sprachspezifischen Module des bestehenden Lehramtstudiengangs für moderne Fremdsprachen in e-learning-Module umgewandelt. Bei den Modulen handelt es sich z.B. um die Themengebiete Wortschatzarbeit, pädagogische Grammatik und Phonetik; sie haben das Ziel, gleichzeitig relevante Inhalte und praktische Sprachkenntnisse zu vermitteln.

Die kontinuierliche Auswertung der bestehenden Module hatte u.a. gezeigt, dass Lernerzentrierung in Präsenzphasen nur bedingt möglich ist: in kurzer Zeit müssen sich die Studierenden eine erhebliche Menge staatlich vorgegebener Studieninhalte aneignen. Zudem existieren teils deutliche Unterschiede in Sprachstand, linguistischem und didaktischem Vorwissen der Studierenden, welche sich nach Aussagen der TeilnehmerInnen ungünstig auf ihr eigenes Lernen auswirken. Weiterhin wünschten sich die Studierenden vielfach größere Flexibilität.

Im Vortrag wird anhand ausgewählter Beispiele gezeigt, wie die e-Module von der Konzeption bis zur Evaluation entwickelt wurden. Dabei konzentrieren wir uns auf die inhaltliche und pädagogische Integration derjenigen Elemente, die vorher als Präsenzunterricht stattfanden.

Die e-Module sind prinzipiell modellhaft und für einen größeren Personenkreis angelegt; sie können ergänzt und verändert werden, zumal je nach Zielgruppe und institutioneller Gebundenheit unterschiedlicher Bedarf besteht.

Dr. Bettina Raaf (Fremd- und Fachsprachen Programm der Ludwig-Maximilians-Universität München)

Förderung der Eigenmotivation durch „Verbindliches Selbstlernen“

In diesem Beitrag werden die Erfahrungen mit dem Selbstlernprogramm „Verbindliches Selbstlernen“ am Fremd- und Fachsprachen Programm, dem Sprachenzentrum der Ludwig-Maximilians-Universität München, vorgestellt. Dies ist ein strukturiertes Selbstlernprogramm für Englisch zur Förderung des autonomen Sprachenlernens mit Hilfe einer Sprachlernsoftware („Reward“) und tutorieller Betreuung.

Die Erfahrungen und Evaluations-Ergebnisse der letzten drei Jahre haben gezeigt, dass die folgenden Faktoren ausschlaggebend für erfolgreiches Selbstlernen sind:

  • Selbstverpflichtung der Lerner in Form eines „Lernvertrages“
  • Individueller Lernplan
  • Kontrolle des Lernfortschritts
  • Betreuung durch Tutoren

Darüber hinaus werden die daraus resultierende Neudefinition der Lehr- und Lernerrollen, die vielfältigen Selbstlernmotivationen und die Unterschiede zu einem Präsenz-Sprachkurs besprochen.

Alfonso Mejía (Universität Bielefeld)

Subjektive Konzeptionen zu Bedingungen und Konsequenzen von Lernerautonomie bei DaF-Lernenden eines lernerautonomiefördernden Lernprogramms

Die Umsetzung theoretischer Konzepte zur Förderung von Lernerautonomie im Bereich Fremdsprachenlernen im universitären Kontext erweist sich nicht selten auf Grund vielfältiger affektiver, kognitiver und soziokultureller Bedingungen und Wechselwirkungen als komplexes Unterfangen.

Pädagogisch-didaktische und infrastrukturelle Maßnahmen zur Förderung von Lernerautonomie, die an einer Universität in Kolumbien das Fremdsprachenlernen hinsichtlich zunehmender lernerseitiger Verantwortung für den eigenen Lernprozess zu beeinflussen versuchen, haben durch Blended Learning, ein breites Lernberatungsangebot und den Einsatz von Lerntechnologie neue Lernmodi möglich gemacht. Dieses innovative Lernprogramm stellt für die Lernenden jedoch ein neues Lernszenario, das hohe kognitive, motivationale und lerntechnische Anforderungen mit sich bringt.

Durch eine empirische qualitative Studie sollen Bedingungen, Interaktionsstrategien und Konsequenzen der Förderung von Lernerautonomie aus der subjektiven Perspektive der Lernenden beschrieben und erklärt werden. Dabei wird reflektiert, welchen Sinn Lernerautonomie im Fremdsprachenlernprozess hat und wie der Zusammenhang zwischen Lernerautonomie und Lernzuwachs konzeptualisiert werden kann.

Olaf Lenders (HTWG Konstanz)

Lernerautonomie im Fachsprachenunterricht: Selbstgesteuerter Wortschatzerwerb mit elektronisch glossierten Lesetexten

Lerner erwarten von fachsprachlichem Fremdsprachenunterricht (FFSU), dass sie relevantes Vokabular lernen, um in ihrem Spezialgebiet angemessen in der Zielsprache handeln zu können. Selbst Lerner auf fortgeschrittenem Niveau (B2 / C1) müssen noch in beträchtlichem Umfang Wortschatz lernen. Das Lesen von Texten, die das Zielvokabular enthalten, reicht dazu allein nicht aus (Liu & Nation 1985; Schmidt 1990; Laufer 2003). Vielmehr ist es notwendig, dass sich Lerner bewusst und systematisch mit dem Input auseinandersetzen, um signifikante Lernzuwächse zu erzielen (Parry 1993).

Das Lesen elektronisch glossierter Texte ist eine etablierte Methode zur Unterstützung sowohl des Leseverstehens als auch des Wortschatzerwerbs. Allerdings hängt der Erfolg der elektronischen Glossierungen von der Auswahl der Wörter und deren Relevanz für die Lerner ab.

In einer qualitativen Langzeitstudie in FFSU, über die hier berichtet wird, wurde untersucht, wie Lerner solche elektronischen Glossierungen benutzen und unter welchen Voraussetzungen sie zu Wortschatzerwerb führen. Weiterhin wurde untersucht, welche Einstellungen sie zur Computerbenutzung im Allgemeinen und elektronisch glossierten Leseübungen im Besonderen haben.

Prof. Dr. Dieter Götz (Sprachenzentrum Universität Augsburg)

Chunk Learning

Effektive Lerner untersuchen den fremdsprachlichen Input danach, ob ein konkretes Stück rezipierter Sprache mutmaßlich eine Wiederholung des bereits Gekonnten ist oder nicht. Wird es als Wiederholung erkannt, dient es zur Festigung, wird es als abweichend vom Gekonnten erkannt, dient es zur vorläufig tentativen Erweiterung des Gewussten, gleichsam als lexikalisierte Kette. Der Text wird dabei als Autorität anerkannt. So werden punktuelle persönliche Defizite erkannt und punktuell behoben.

Dabei wird mit chunks gearbeitet. Als lernenswert erachtete chunks werden notiert und so lange gelernt, bis sie verfügbar sind. Da die chunks immer Texten oder Situationen entnommen sind, sind sie auch als Teile von solchen erinnerlich und nehmen ihren pragmatischen Kontext mit.

Die Zahl der verfügbaren chunks steht in direktem Verhältnis zu den Hörverstehens- und Leseleistungen, zur Performanzgeschwindigkeit und Behaltensfähigkeit von Texten. Die Analyse der chunks durch den Lernenden selbst kann als „Sprachgefühl“ angesehen werden. Die Kenntnis der chunks dient als Substitut für die fehlende Monitorfähigkeit. Je größer der Fundus von chunks, umso stärker wächst die kritische Fähigkeit, Neues oder Abweichendes auf dem bereits erreichten Niveau zu identifizieren. Die Möglichkeit eines gleichsam unbewussten Lernens ist nicht auszuschließen. Der relative Erfolg auf allen den genannten Gebieten ist motivationsfördernd.

Magdalena Aleksandrzak (Adam Mickiewicz University Poznań (Polen))

Self-assessment of speaking skills at the advanced level – action research findings (qualitative analysis)

The presentation concentrates on the development of self-assessment skills and is based on the research carried out with a group of Polish students of English at the Adam Mickiewicz University in Poznań, Poland. In the research process various self-assessment techniques of the students’ speaking ability were tested with the intention of indicating their potential benefits and drawbacks from the point of view of the research subjects.

The presentation aims to show the specific nature of the speaking skill evaluation and suggest a range of procedures which actively involve learners in deciding about their learning goals, monitoring and assessing the learning process.

The analysis of the research findings is followed by the evaluation of the research techniques used and conclusions on the effectiveness of particular forms of self-assessment.

Prof. Dr. Tulin Polat (Universität Istanbul )

Zur Förderung der Lernerautonomie beim Tertiärsprachenlernen: Beispiel „Deutsch nach Englisch“

Die Diskussion um die Realisierung mehrsprachigorientierter Konzepte ist eng verbunden mit der Diskussion um die Entwicklung einer spezifischen Didaktik für den Prozess des Tertiärsprachenlernens, wenn man von der Annahme ausgeht, dass die Mehrsprachigkeit erst mit dem Lernen der zweiten Fremdsprache, d.h. der Tertiärsprache anfängt.

Eine der Besonderheiten des Tertiärsprachenunterrichts liegt vor allem darin, dass die Lernenden schon über bestimmte Erfahrungen mit dem Erlernen einer Fremdsprache verfügen. Dementsprechend sollte bei der konzeptuellen Planung und Gestaltung des Unterrichts darauf geachtet werden, dass das bereits entwickelte Potenzial aus mutter- und erstfremdsprachlichem Unterricht ausgenutzt wird. Aus der Perspektive der Tertiärsprachendidaktik bedeutet das: Durch Anwendung bestimmter Lerntechniken und -strategien sollte man es den Lernenden ermöglichen, aktiv an ihrem Lernprozess teilzunehmen, ihn zu gestalten, zu kontrollieren und ihre Spracherfahrungen zu erweitern, was die Förderung der Lernerautonomie als einen wichtigen Grundsatz hervorhebt.

Gemäß der globalen Entwicklungen ist auch die türkische Sprachenpolitik auf allen Bildungsebenen gekennzeichnet von der Konstellation der Sprachenfolge Englisch als erste Fremdsprache und Deutsch als zweite Fremdsprache. In diesem Beitrag wird ein Unterrichtsbeispiel dargestellt, dem die Konstellation Deutsch nach Englisch zugrunde liegt. Es geht hierbei um einen Versuch wie und mit welchen Strategien die Studierenden der Englischlehrerausbildung der Universität Istanbul als autonome Lerner einen deutschen Text decodieren, obwohl sie keine ausreichenden Deutschkenntnisse besitzen. Der Ausgangspunkt des Beitrags ist also die Frage, wie die Studierenden Transferbrücken zwischen dem Türkischen, dem Englischen und dem Deutschen bauen und ihren Lernweg autonom gestalten können.

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Bärbel Kühn und Rüdiger Fehse