AG 3 Lerntechnologie und Multimedia

Programm

Lerntechnologie und Multimedia

(z. B. kommerzielle und nicht-kommerzielle Sprachlernsoftware, Autorenprogramme, Lern­plattformen, WWW-Nutzungen)
Leitung: Dr. Andreas Grünewald (Uni Bremen), Dr. Peter Tischer (Sprachenzentrum Uni Saarbrücken)

Learning Technologies and Multimedia

(E.g. commercial, and non-commercial language learning software, authoring software, learning plattforms, Internet usages)
Workshop Organizers: Dr. Andreas Grünewald (Uni Bremen), Dr. Peter Tischer (Sprachenzentrum Uni Saarbrücken)

Freitag 9. März 

15:00-15:30

Inke Du Bois / Rüdiger Fehse / Walter Jaisli (Bremen)

Das elektronische Sprachen­portfolio zur Unterstützung autonomen Lernens

15:30-16:00

M. Angeles Garcia de Sola / Natividad Fernandez de Bobadilla (Granada)

Using internet to improve autonomous learning in oral scientific communication

16:00-17:00

Prof. Dr. phil. Uwe Bellmann (Leipzig)

e-Xplore Technical English!® - Lernplattform und Online-Kursmodul

Dipl. Ing. Peter Leitner / Simone Schmitt M.A. (Darmstadt)

Akzeptanz und Einsatz­möglichkeiten von Lernmanage­mentsystemen im Unterricht

Dirk Janke (Münster)

Online-Lernplattformen in der universitären Praxis: Die Arbeit mit dem Shared-workspace-system BSCW

 

Samstag 10. März 

10:00-10:30

Steffen Skowronek /  Dr. Doris Gebert (Potsdam)

EUROVOLT: Englisch lernen via VLE

10:30-11:00

Constanze Juchem  / Claudia Punstein (Koblenz)

TingoLingo: English Grammar Online

11:00-11:30

Sandra Ballweg (Marburg)

PICTURE – computerbasierte Lehr- und Lernmaterialien zur Interkulturellen Kommunikation

11:30-12:00

Sabine Jentges / Susanne Krauß (Marburg/Gießen)

Landes-Netz-Kunde: auto­nomerer Fremdsprachen­unter­richt mithilfe der neuen Medien

Inke Du Bois / Rüdiger Fehse / Walter Jaisli (Bremen)

Das elektronische Sprachen­portfolio zur Unterstützung autonomen Lernens

"epos", eine  webbasierte Portfolio-Plattform  für Sprachen, ist von den wichtigsten Sprach­vermittlungseinrichtungen des primären, sekundären und tertiären Sektors im Land Bremen initiiert worden.

„epos“ dient den Lernern, ihr Sprachenlernen zu dokumentieren, zu organisieren und selbst gesteuerte Lernprozesse (Zeitpläne, Ziele, Lernprotokolle, Dokumentation von Tandem­sitzungen) zu begleiten. Den LernberaterInnen dient es als Kommunikationsplattform und zur Strukturierung und Vor- und Nachbereitung der Lernberatungssitzungen.
"epos" erweitert die klassischen Möglichkeiten des Sprachenportfolios:

  • Medial erweiterte Dokumentation (eigene Arbeiten auch als Audios, Videos und Präsentationen),
  • Unterstützung der Selbstevaluation durch verlinkte Beispielaufgaben,
  • Veranschaulichung der Bezüge von Portfolioteilen untereinander.
  • (Selbsteinschätzung – Lernziele – Lernprotokolle, Biografie – Sprachenpass, usw.).
  • vielfältige Kommunikationsformen zwischen Sprachenlerner und Lernberaterin sowie innerhalb der Sprachlerngruppe (Gruppentools, Feedback und Kommentare).

Vieles davon ist auch in anderen elektronischen Sprachenportfolios bereits realisiert. Als Web-Portfolio ist es ein neues Hilfsmittel in der Lernberatung.

Im Winter 2006/07 wurde epos in Bremen erprobt. Der Beitrag zeigt die Funktionen von epos und berichtet über die Erfahrungen.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an rfehse@uni-bremen.de.

M. Angeles Garcia de Sola / Natividad Fernandez de Bobadilla (Granada)

Using internet to improve autonomous learning in oral scientific communication

Over the last decades English has become the lingua franca in the scientific community all over the world and, as a result, an increasing need for non-native speakers to learn the language used by scientists and researchers has emerged. One of our main concerns as University teachers of English for Specific and Academic Purposes in the field of Science is to prepare students to understand oral English used in talks, presentations, lectures, and, in general, in any kind of audiovisual communication. No doubt nowadays internet has become an invaluable tool, since it offers different types of authentic audio-visual materials about updated topics of science, which can be used to improve language learning. The aim of this paper is to show how these on-line materials can be exploited by the teacher in order to help students develop self-directed and independent learning and thus promote their autonomy in learning.

Prof. Dr. phil. Uwe Bellmann (Leipzig)

e-Xplore Technical English!® - Lernplattform und Online-Kursmodul

Das Wintersemester 2006/07 ist bereits das 8. Semester in Folge, in dem wieder hunderte von Studenten ingenieurwissenschaftlicher Studiengänge an deutschen und ausländischen Hochschulen online unter www.webcourse.de ihre Kenntnisse und Fertigkeiten in Englisch vervollkommnen und trainieren.

Der mehrfach mit Bildungssoftwarepreisen ausgezeichnete WebCourse e-Xplore Technical English!® bietet seinen Teilnehmern nicht nur Lernberatung, die auf individuelle Lernhandlungen und -ergebnisse abgestimmt ist, sondern auch Ergebnisauswertungen, Lernfortschrittskontrollen und Leistungsüberprüfungen in Echtzeit.

Erfolgreiche Kursteilnehmer erwerben nach 45 bis 60 Stunden intensiver, interaktiver Lernarbeit ein Fachenglisch-Zertifikat nach europäischem Standard.

e-Xplore Technical English!® nutzt das volle Spektrum moderner multimedialer Lehr- und Lernmethoden, ist im Rahmen von Blended Course Concepts und modular aufgebauten Studiengängen ideal in herkömmliche Kurse integrierbar und bietet eine qualifizierte und überprüfbare fachsprachliche Englischausbildung.

An der Entwicklung waren und sind Studenten unmittelbar beteiligt. Nach jedem Semester evaluieren die Teilnehmer den WebCourse online und tragen somit unmittelbar zur kontinuierlichen Weiterentwicklung und Qualitätssicherung des Lehrangebots bei.

Dipl. Ing. Peter Leitner / Simone Schmitt M.A. (Darmstadt)

Akzeptanz und Einsatz­möglichkeiten von Lernmanage­mentsystemen im Unterricht

In diesem Vortrag soll die Nutzung von Lernmanagementsystemen (LMS) im Rahmen von Veranstaltungen an Hochschulen exemplarisch vorgestellt werden.

Hierfür wird die, an der Technischen Hochschule Darmstadt genutzte Lernplattform CLIX näher betrachtet werden. Zudem soll erörtert werden, warum diese Form der Lernunterstützung an der TUD angeboten wird und in welchem Zusammenhang diese Nutzung mit dem allgemeinen Wert und Sinn von Lernmanagementsystemen steht.

Außerdem werden Ergebnisse einer an der TUD durchgeführten Lernerumfrage zum Thema CLIX-Nutzung präsentiert. Die Ergebnisse sollen verdeutlichen wie CLIX bei den Studierenden angenommen wird/wurde und was man als Lehrende daraus für den eigenen Unterricht ableiten kann.

Zum Abschluss wird ein Ausblick gegeben, wie CLIX im Rahmen von Sprachkursen eingesetzt werden kann, ebenso wird ein mögliches Konzept für eine CLIX-unterstützte Sprachlernveranstaltung skizziert werden.

Dirk Janke (Münster)

Online-Lernplattformen in der universitären Praxis: Die Arbeit mit dem Shared-workspace-system BSCW

In diesem Vortrag sollen folgende Aspekte der Nutzung des Shared-workspace-system BSCW angesprochen werden:

  • Unter welchen Voraussetzungen und auf welche Weise wird das System in der Lehre an der Universität Münster und speziell am Englischen Seminar genutzt?
  • Wie ist das System aufgebaut?
  • Wie und wozu können Lehrende und Studierende es nutzen?
  • Welche Vorteile und Nachteile bietet BSCW (aus der Sicht der Lehrenden und der  Studierenden)?
  • Lässt sich BSCW vergleichen mit ähnlichen Online-Lernplattformen wie z. B. Moodle

Steffen Skowronek / Dr. Doris Gebert (Potsdam)

EUROVOLT: Englisch lernen via VLE

Im Rahmen des Leonardo-da-Vinci-Projekts „EUROVOLT via VLE“ hat das Sprachenzentrum der Universität Potsdam 2006 Online-Lerninhalte für die Nutzung mit Moodle entwickelt. Anschließend erfolgte die Pilotierung des Materials in zunächst einem UNIcert III/1 Kurs für Englisch für Studierende der Sozialwissenschaften. In diesem Kurs werden alle Fertigkeiten, also Sprechen, Lesen, Schreiben, Hören sowie Grammatik und überwiegend fachbezogener Wortschatz mit Blick auf die berufsspezifischen Fremd­sprachenanforderungen an Hochschul­absolventen/innen vermittelt.

In diesem Beitrag werden die Lernmaterialien, das Konzept und die Ergebnisse der Pilotierung aus der Sicht der Lernenden und der Lehrenden kurz vorgestellt. Anschließend wird diskutiert, welche Kombinationen aus Medien und Lernmodi für das Erreichen sprachlernspezifischer Ziele im vorliegenden Blended Learning Konzept aufgrund der vorliegenden Erfahrungen geeignet sind und welche nicht. Besonderes Augenmerk richten wir dabei auf die durch UNIcert-Module und Ordnungen definierten Bedingungen und Ziele der universitären fachsprachlichen Aus­bildung.

Constanze Juchem / Claudia Punstein (Koblenz)

TingoLingo: English Grammar Online

Auf der E-Learning Plattform WebCT basierend, ist „TingoLingo“ ein sprachpraktisches Online-Repetitorium zur englischen Grammatik. Dieser Kurs wurde originär für Grundschul­lehramtsstudierende entwickelt, eignet sich aber auch für Englischlehrkräfte im Schuldienst zur Auffrischung und Fortbildung ihrer Englischkenntnisse. Entlang einer durchgängigen Storyline wird der Lerner von Lernbegleiter Ingo durch den gesamten Kurs geführt. Diese Geschichte rankt sich um eine Villa, in der verschiedene Gegenstände grammatische Themen repräsentieren. Mittels eines Einstufungstests definiert der Lerner gleich zu Beginn seine individuellen Lernziele. Sobald der Lerner nun die grammatischen Bereich, für die ihm beim Einstufungstest unzureichend Kenntnisse diagnostiziert wurden, in den anschließenden Übungen erfolgreich bearbeitet hat, wird der Gegenstand, der in der Villa das entsprechende grammatische Kapitel repräsentiert, von Lernbegleiter Ingo mitgenommen und auf der Menuleiste des Lerners abgelegt.  Das grammatische Wissen geht so symbolisch in das Eigentum des Lerners über. Des Weiteren enthält der Kurs weitere Tools wie Glossar, Forum oder Selbsttests. Komplexe grammatische Zusammenhänge werden zusätzlich durch Flash-Animationen visualisiert. Vorteile:

  • individuelles Arbeiten (zeitlich, räumlich und je nach Kenntnisstand);
  • attraktive, unterhaltsame, „durchkomponierte“ Lernumgebung fördert die Motivation, sich mit dem „spröden“ Thema Grammatik auseinanderzusetzen;
  • die einzelnen Übungen stehen in einem narrativen Zusammenhang;
  • die Konzeption appelliert an den Ehrgeiz der Lerner, alle Gegenstände/ zu erwerben – und nach erfolgreichem Abschluss wird auch der „Schlüssel“ zur (verborgenen, parallelen) Storyline offenbart

Sandra Ballweg (Marburg)

PICTURE – computerbasierte Lehr- und Lernmaterialien zur Interkulturellen Kommunikation

Im Rahmen des Socrates-Projekts PICTURE (Portfolio Intercultural Communication – Towards Using Real Experiences), an dem die Abteilung Deutsch als Fremdsprache der Philipps-Universität Marburg beteiligt ist, werden Lehr- und Lernmaterialien zur Interkulturellen Kommunikation entwickelt. Das PICTURE-Konzept sieht den Einsatz der Materialien in drei Phasen vor, kann aber flexibel verwendet werden. Zu Beginn kann Material beim Unterricht im Klassenraum eingesetzt werden. Hierbei stehen die Diskussion und der Austausch der Lernenden miteinander im Mittelpunkt. In der zweiten Phase findet selbstgesteuertes Lernen mit computerbasierten Materialien statt. Hierzu steht eine große Fülle an Filmmaterial und Aufgaben zur Verfügung. In einer dritten Phase sollen die Lernenden mit den erarbeiteten Vorkenntnissen und mit Hilfe des Internets Fragebögen entwickeln, anhand derer sie Interviews mit Muttersprachlern führen und eigene Erfahrungen mit der Zielkultur machen können. Als weitere Komponente entsteht eine Datenbank, in die die Lernenden ihre Befragungsergebnisse eingeben und andere Befragungsergebnisse einsehen können. Die Lernmaterialien werden in den Sprachen Deutsch, Englisch, Italienisch, Französisch und Spanisch entwickelt und richten sich an Lernende ab 16 Jahre.

Sabine Jentges / Susanne Krauß (Marburg/Gießen)

Landes-Netz-Kunde: auto­nomerer Fremdsprachen­unter­richt mithilfe der neuen Medien

Der Beitrag möchte das von uns seit ca. 5 Jahren an der Philipps-Universität Marburg erprobte und im Rahmen des BMBF-Projekts „Studierplatz Sprachen“ entstandene Projekt „Landes-Netz-Kunde“ für den Bereich Deutsch als Fremdsprache (DaF) vorstellen. Das Projekt richtet sich an Studierende in der universitären DaF-Lehrerausbildung und versucht mit interaktiven Selbstlernmaterialien, einen Einstieg in die Unterrichtsvorbereitung und Materialsuche mit dem Internet zu geben. Des Weiteren lernen Studierende, Unterrichtsmaterialien speziell für das Internet zu entwickeln. Nach der Konzeption eigener landeskundlicher und literaturdidaktischer Unterrichtsmaterialien und einer Befähigung zu einem sinnvollen Umgang mit dem Internet als Informationsmedium produzieren zukünftige DaF-Lehrende eigene Informationen und Materialien und publizieren diese im Internet. Neben der Wissensvermittlung steht dabei im Mittelpunkt, dass die DaF-Studierenden und -Lernenden mit betreuten Selbstlernmaterialien Strategien des autonomen Lernens erwerben.

Die Besonderheit des Projekts besteht in der Verzahnung dreier Komponenten: Die Aneignung autonomer Lernstrategien mit dem Internet und ein kritischer Umgang mit diesem, die Erstellung eigener interaktiver Materialien für das Internet sowie deren Erprobung und daraus resultierenden die Erstellung eines frei zugänglichen (Selbstlern)materialien-Pools für DaF-Lehrpersonen und DaF-Lerner.

Kontakt- und Informationsbörse

If you are interested in sharing information or raising questions related to the theme of our Symposium, do send an e-mail to symposion@fremdsprachenzentrum-bremen.de.

Please limit your message to a few lines and include your contact address. Your message will then be displayed in this section of the Symposium homepage. (Please remember to mention under ‘subject’ the particular Symposium theme your email refers to.)

--------

Wenn Sie zu diesem Thema Informationen weitergeben oder Fragen stellen wollen, schicken Sei eine eMail an symposion@fremdsprachenzentrum-bremen.de.

Bitte beschränken Sie sich auf wenige Zeilen und eine Kontaktadresse. Ihre "Kleinanzeige" wird dann an dieser Stelle erscheinen. (Bitte nennen Sie im "Betreff" das Symposion-Thema, auf das Sie sich beziehen.)

Bärbel Kühn und Rüdiger Fehse